Jetzt erschienen: Weblog mit WordPress 3

WordPress 3Gegenüber seinem Vorgänger, dem großem Buch WordPress 2.5, hat die 3er Version des neu erschienenen Ratgebers fast 100 Seiten mehr, nämlich genau 440. Allein das zeigt schon, wie viele neue Features und Funktionen in den letzten zweieinhalb Jahren dazu gekommen sind: Bildbearbeitung innerhalb des Systems, Auto-Aktulisierung von System, Plug-Ins und Themes und ganz aktuell in Version 3 die Möglichkeit mehrere Blogs innerhalb eines Backends zu verwalten oder maßgeschneiderte Navigationsmenüs zu erzeugen.


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Bilder innerhalb von WordPress bearbeiten

Neu seit WordPress 2.9: Innerhalb der Blogsoftware lassen sich auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen ausführen. Dazu klicken Sie im Bild-einfügen-Layer nach dem Upload auf den Link Bild bearbeiten:

Schauen Sie im Bild bearbeiten-Fenster unten links auf die Box Miniaturbild-Einstellungen (1., Screnshot unten) und legen Sie fest, ob sich Ihre Änderungen auf alle automatisch erstellten Bildgrößen (klein, mittel, groß und das Vorschaubild) auswirken sollen oder nur auf einzelne, und setzen Sie den entsprechenden Klick.

Danach sind folgende Verbesserungsmaßnahmen möglich:


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Maßgeschneiderte Menüs mit WordPress 3.0

Wenn Sie die Sortierung nach Seiten und Kategorien zur Zusammenstellung einer Navigation als arg eingeschränkt empfinden, andererseits aber (noch) nicht mit Template-Tags herumbasteln wollen, so nutzen Sie die neue Funktion Design/Menüs in WordPress 3.0: Mit diesem Werkzeug lassen sich beliebige Seiten, Kategorien, Einzelbeiträge oder sogar externe Links zu einer maßgeschneiderten Navigationsleiste zusammen fassen. Bei ganz aktuellen Layouts (wie dem Standardtheme Twentyten) erscheint dieses Element, sobald Sie es erstellt haben, an bereits vorgesehener Stelle im Seitenkopf oder der Seitenleiste. Bei älteren Themes binden Sie Ihre persönliche Navileiste per Widget in der Seitenleiste ein.


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Multiblogs mit WordPress: Die Grund-Einstellungen

Bevor Sie Ihre Leser in Ihrem Blog-Netzwerk einladen, selbst Blogs zu eröffnen, nehmen Sie sich eine Viertelstunde Zeit und legen Sie auf der Seite Blog-Netzwerk / Einstellungen im Backend die Grundeinstellungen fest.

Legen Sie Rahmen und Spielregeln fest
Vermutlich haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht, wie viel Speicherplatz und Verwaltungsaufwand Ihre Blog-Community Sie kosten kann. Unterschätzen Sie dabei nicht die Neigung einiger Benutzer für dumme Späße oder gar zur Veröffentlichung zweifelhaften oder illegalen Materials. Als Super-Admin sind Sie unter Umständen juristisch verantwortlich dafür, was auf Ihrem Webspace geschieht – schauen Sie also regelmäßig nach dem Rechten, setzen Sie Störenfriede vor die Tür, löschen Sie bedenkliches Material und informieren Sie Ihre Blogbesitzer über die Nutzungsbedingungen.


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WordPress als Multiblog-System aufsetzen

Die Installation von WordPress als Multiblog-System entspricht weitgehend der Inbetriebnahme als Einzelblog. Der wesentliche Unterschied besteht später in der Administration, denn als “SuperAdmin” sind Sie zuständig für die Verwaltung des kompletten Blog-Netzwerkes.

Damit die Inbetriebnahme reibungslos klappt, sollten Sie folgendes beachten:

Voraussetzungen erfüllt, Details parat? Dann starten Sie in die Installation:


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Videos schnell einbetten mit oEmbed

Neu seit WordPress 2.9: Gebrauchsfertige und super simple Videoanbindung. Das neue, sogenannte oEmbed sorgt dafür, dass WordPress die Internetadressen einiger Videodienste automatisch erkennt und daraus die passende „Anbindung“ generiert.

Bislang funktioniert oEmbed bei folgenden Diensten:

Und so gehen Sie vor:

  1. Kontrollieren Sie, ob Sie auf der Seite Einstellungen/Mediathek einen Klick gesetzt haben bei Versuche automatisch alle Klartext-URLs einzubinden.
  2. Veröffentlichen Sie Ihre Videos bei einem der oben genannten Dienste.
  3. Kopieren Sie die Internetadresse, unter der das gewünschte Video jetzt aufrufbar ist, in den Texteditor. Setzen Sie die URL in eine eigene Zeile und verlinken Sie sie nicht!
  4. Veröffentlichen Sie den Artikel – fertig!
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WordPress und die 1&1-Server…

Sie haben alles gemacht, wie im Buch oder bei WordPress Deutschland beschrieben, aber die Installation/das Update will nicht funktionieren? Sind Sie möglicherweise 1&1-Kunde? Dann können Ihnen auch die Standardeinstellungen des Servers einen Strich durch die Rechnung machen. Überprüfen Sie folgendes:


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Theme-Tipps für Digitalfotografen

Wer in seinem Blog ganz auf Bildwirkung setzt, kommt um YAPB und spezielle Templates nicht herum. Wer nicht selbst basteln möchte, dem empfehlen wir zum Beispiel folgende kostenlose Musterseiten:

ReflectionMod ist ein durchdachtes Fotoblog-Template in dunkler Optik. Genau wie sein “Vorgänger” Reflection zeigt es ohne weiteres Zutun EXIF-Daten der Bilder und chice Reflexionseffekte an, ermöglicht aber zusätzlich noch die Sortierung der Fotos (also Blogbeiträge) nach Kategorien und die Einblendung einer schmalen Sidebar.

Gallery ist ein ausgefeiltes Theme, mit dessen Hilfe Sie Artikel, Fotos, Icons oder Screenshots quasi mosaikartig auf Ihrer Startseite anordnen können. Autor Chris Wallace liefert ein spektakuläres Design, leider aber keinerlei Beschreibung, wie man das Theme zu bestücken hat oder es verändern kann – es bleibt daher wohl WordPress-Kennern vorbehalten, die gern tüfteln.

Linquist gibt es in den Farbvariationen Schwarz und Beige. Beide sind edel gestylt und verzichten auf textlastige Ele-mente bzw. eine Sidebar, die Seitennavigation ist oben platziert. Linquist unterstützt Gravatare und hat einen eingebauten Lightbox-Effekt für die vollfor-matigen Fotoansichten.

Fotofolio bringt eine eigene Einstellungsseite mit, auf der Sie die Titel und Texte für die Startseite festlegen. Auch eine Musterdatei für das Logo ist dabei. Im überdimensionierten kontrastfarbenen Seitenfuß lassen sich Links, Schlagwörter und Kategorien unterbringen. Sehr professioneller Look!

Phloggin (Foto) vereint auf der Startseite ein großformatiges Bild sowie kleinere Vorschaubilder. Ihre Sidebar-Widgets können Sie weiternutzen, der Footer bietet reichlich Raum für Zusatzinformationen. Phloggin ist gut (auf Englisch) dokumentiert und lädt sehr schnell.

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Podcasts mit PodPress- so geht's

Manuelles Einfügen von Podcasts in Ihre Beiträge ist nicht schwer, aber alles andere als komfortabel. Mit­hil­fe des Plug-in PodPress (http://wordpress.org/extend/plug­ins/podpress/) blenden Sie zum Link einen Player ein, er­halten Download­statistiken und bessere Vorschaumöglichkeiten:

  1. In­stal­lie­ren und aktivie­ren Sie PodPress. Schal­ten Sie im Back­end zur neuen Re­gister­karte podPress und dort zu­nächst auf Ge­ne­ral Settings. Hier nen­nen Sie oben den Spei­cher­ort Ihrer Podcast-Dateien, wei­ter unten bei Post Con­tent geben Sie an, ob Sie direkten Down­load er­lau­ben und ob Sie einen Player, Statis­ti­ken und Buttons zei­gen wollen. Be­stätigen Sie mit Up­date Options.
  2. Auf der Re­gister­karte Player Set­tings haben Sie die Mög­lich­keit, die Far­ben der Bedien­elemen­te anzu­passen, bei Feed/Itunes Set­tings mel­den Sie Ihren Podcast mit detail­lierten In­for­ma­tio­nen bei diversen Podcast-Portalen an.
  3. La­den Sie Ihre Podcast-Dateien in den in Schritt 1 festlegten Medienordner hoch, denn PodPress selbst hat kei­ne Uploadfunktion.
  4. Nach­dem die Vor­be­rei­tun­gen er­le­digt sind, geht es ans Ver­öffent­lichen eines Podcasts. Dazu finden Sie auf der Seite Artikel/Erstellen unter dem Textein­gabefenster ein neues Feld Podcasts. Kli­cken Sie auf Add media file und suchen Sie unter Lo­ca­tion Ihre zu­vor hochgeladene Datei. Geben Sie Datei­typ und Be­schrif­tung an und legen Sie fest, ob Player und Downloadlink ge­zeigt wer­den. Fügen Sie mit Add media file eine wei­te­ren Beitrag hin­zu oder spei­chern Sie und ver­öffent­lichen Sie den Artikel gleich.

Unten se­hen Sie (nur bei aktiviertem Plug-in natürlich!) das Er­geb­nis im Browser: Der Beitrag lässt sich per Player star­ten, auch in einem neuen Fens­ter, oder wahl­wei­se herun­ter­laden. Das Enclosure im RSS-Feed ist na­tür­lich auch vor­han­den!

[display_podcast]

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Aufgedröselt: WordPress Template-Hierarchie

Aus den „Puzzle­teilen“ index.php, header.php, footer.php, sidebar.php und style.css baut WordPress das opti­sche Ge­rüst des Blogs. Je nach Design lie­fern die Ent­wick­ler mit ihrem Theme aber noch wei­te­re Tem­plates (Seitenvorlagen) aus:

com­ments.php muss vor­han­den sein, falls eine Kommentarfunktion um­ge­setzt wer­den soll. Sämt­liche ande­ren Tem­plates sind optio­nal. Aber wie kann Word­Press zum Beispiel eine Ka­te­go­rie an­zeigen, wenn kei­ne category.php vor­han­den ist? Das funk­tio­niert über die so­ge­nann­te Tem­plate-Vererbung oder Tem­plate-Hierar­chie, die folgen­der­maßen ab­läuft:

  1. WordPress er­kennt den Klick auf den Kategorielink Privates mit der ID 7. Es sucht nun im Ordner des aktiven Themes nach einer Vorlage category-privates.php, verwendet also den Slug (die Kurzform) des Kategorienamens.
  2. Findet das System keine solche Datei, greift es auf die ID zurück. Es sucht daher als zweites nach einem spe­ziel­len Tem­plate namens category-7.php.
  3. Wird category-7.php nicht ge­fun­den, schaut WordPress nach dem allge­mei­ne­ren category.php.
  4. Ist auch category.php nicht da, kommt archive.php zum Tra­gen und wird ge­nutzt, um die Artikel anzu­zeigen, die der Ka­te­go­rie Privates zu­ge­ord­net sind.
  5. Ist auch kei­ne archive.php vor­han­den, packt WordPress die Privates-Artikel in den Rah­men der „nor­ma­len“ in­dex.php.

Die ge­nau­en If-Be­ziehun­gen (was pas­siert, wenn wel­ches Tem­plate nicht vor­han­den ist?) finden Sie im Detail unter http://codex.wordpress.org/Tem­plate_Hierarchy. Sie las­sen sich auch gut einer Gra­fik ent­neh­men, die es unter der Adresse http://codex.wordpress.org/images/1/18/Template_Hierarchy.png zum Down­load gibt.

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